Kurioses

Hund reanimiert

Der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg wurde am Mittwochmittag eine Verrauchung in einem Treppenraum eines Mehrfamilienhauses in der Julius-Vosseler-Straße in Hamburg Lokstedt gemeldet. Laut Anrufer klagte eine Anwohnerin bereits über Atemprobleme.

Aufgrund dieser Erkenntnisse alarmierte der Disponent und dem Stichwort "Feuer mit medizinischem Notfall" den zuständigen Hamburger Löschzug der Feuer- und Rettungswache Stellingen sowie einen Rettungswagen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort stellte sich heraus, dass aus einer Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses Brandgeruch in den Treppenraum drang. Die Meldung über eine verletzte Person konnte an der Einsatzstelle trotz umfangreicher Erkundung nicht bestätigt werden.

Die Tür der Wohnung wurde gewaltsam geöffnet und ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz mit einem C-Rohr ging zur Brandbekämpfung vor. Bei der Erkundung der Wohnung fanden die Einsatzkräfte einen leblosen Hund vor und brachten diesen umgehend ins Freie. Dort angekommen übernahmen die Kollegen des Rettungsdienstes die Versorgung des Hundes. Dem Tier wurde umgehend Sauerstoff verabreicht und es wurde eine Reanimation durch die Notfallsanitäter eingeleitet. Nach einiger Zeit setzte der Kreislauf des Hundes wieder ein und die Feuerwehr Hamburg konnte das lebensbedrohlich verletzte Tier einer Tierklinik zuführen.

In der Wohnung brannten Einrichtungsgegenstände in der Küche, Mieter der Wohnung waren nicht vor Ort. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden und auch die weiteren Geschosse wurden durch Einsatzkräfte überprüft. Das Gebäude wurde umfangreich belüftet und nach Beendigung der Maßnahmen der Polizei zur Ursachenermittlung übergeben.

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© Lokstedt-online 20.08.2020